Testosterontherapie und Prostatakrebsrisiko
20.09.2026
Eine Testosterontherapie bei Testosteronmangel erhöht nach bisherigen Erkenntnissen nicht das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken
Eine große Studie mit über 5.200 Männern mit Testosteronmangel zeigt: Eine Behandlung mit Testosterongel führte über einen Beobachtungszeitraum von durchschnittlich 33 Monaten nicht zu einem statistisch nachweisbaren Anstieg des Prostatakrebsrisikos.
Auch Harnverhalt und die Notwendigkeit von Prostataeingriffen traten unter der Testosterontherapie nicht häufiger auf. Weitere Studien deuten darauf hin, dass die Behandlung Beschwerden beim Wasserlassen sogar lindern kann.
Wichtig: Die Ergebnisse gelten für die untersuchten Männer. Patienten mit deutlich erhöhtem PSA-Wert oder schweren Beschwerden beim Wasserlassen waren von der Studie ausgeschlossen. Regelmäßige ärztliche Kontrollen bleiben daher wichtig.
Quelle: Bhasin S et al. JAMA Network Open. 2023;6(12):e2348692






